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Chief Investment Strategist: Global Markets & Risk

Job in Zürich, 8058, Zurich, Kanton Zürich, Switzerland
Listing for: Fisch Asset Management AG
Full Time position
Listed on 2025-11-20
Job specializations:
  • Finance & Banking
    Corporate Finance
  • Management
Salary/Wage Range or Industry Benchmark: 250000 - 300000 CHF Yearly CHF 250000.00 300000.00 YEAR
Job Description & How to Apply Below
Location: Zürich

Die globale Liquidität stabilisiert sich Zusammenfassung

  • Die globale Liquidität nimmt nach einem Rückgang im vierten Quartal des letzten Jahres seit Januar wieder leicht zu. Bisherige Warnsignale für die Finanzmärkte nehmen deshalb ab.
  • Dies führt zwar zu Rückenwind für Aktien und Unternehmensanleihen, führt aber auch zu globalem Inflationsdruck. Zusammen mit Wachstumssorgen infolge der erratischen US-Handelspolitik entstehen so gegenläufige Kräfte für langfristige Staatsanleihenrenditen.
  • Wir bleiben deshalb beim Aktien- und Kreditrisikoexposure neutral bis leicht übergewichtet und bei der Duration in einer neutralen Bandbreite.
Wirtschaftliche Gesamtsituation

Obwohl die konjunkturelle Dynamik in den USA etwas nachlässt, bleibt das Wirtschaftswachstum weiterhin robust. Allerdings wird das Wachstum einseitig durch hohe Staatsausgaben und den dadurch induzierten Konsum getrieben. Das ist längerfristig nicht nachhaltig und führt zu anhaltendem Inflationsdruck, der für eine gewisse Verunsicherung sorgt. In Europa ist das Wachstum weiterhin anämisch. Im weiteren Jahresverlauf sehen wir jedoch positive Impulse.

Aktuelle Entwicklungen:
Liquidität treibt Aktien und Inflation
  • Erstaunlicherweise kehrte sich der im vierten Quartal letzten Jahres beobachtete Rückgang der globalen Liquidität – gemessen an einem Index auf Basis der weltweiten Geldmenge M2 – um, sodass der Index aktuell wieder leicht steigt. Die globale Liquidität ist der Haupttreiber der Aktien- und Kreditmärkte. Er wirkt konjunkturfördernd, aber auch inflationssteigernd, und sorgt damit für weitere Kursgewinne beim Goldpreis.
  • Grund für den Wiederanstieg der globalen Liquidität ist eine Kombination aus einem unerwartet schwächeren US-Dollar, globalen Leitzinssenkungen, der verstärkten Ausgabe von T-Bills in den USA anstelle langlaufender Staatsanleihen sowie einer erhöhten Kreditvergabe in den USA, Europa und China. Allerdings erhöht die Chinesische Zentralbank die Liquidität im Moment noch zu wenig, um eine globale Wirkung zu entfalten. Diese Liquiditätsausweitung wird vom Quantitative Tightening (QT) der Fed und EZB nur gedämpft, aber nicht vollständig kompensiert.
  • Aufgrund der historisch sehr regelmässig verlaufenden langfristigen Liquiditätszyklen ist frühestens ab dem vierten Quartal dieses Jahres wieder mit fallender Liquidität zu rechnen.
Einschätzung & Ausblick: „Risky Assets“ im Aufwärtstrend
  • Der aktuelle Wiederanstieg der globalen Liquidität ist zwar positiv für „Risky Assets“ und die Konjunktur, sorgt aber auch für Aufwärtsdruck bei der Inflation sowie den Rohstoffpreisen und damit strukturell auch bei langfristigen Staatsanleihenrenditen. Hier zeigen verschiedene Indikatoren für Inflationserwartungen in den USA (markt- und auch umfragebasierte) seit kurzem einen Anstieg in den Bereich von über 3%. Dies ist noch nicht beunruhigend, sollte aber genau beobachtet werden.

    Es droht eine „Entankerung“ der Inflationserwartungen, die vor der Pandemie noch im Bereich von zwei Prozent lagen. Für die Notenbanken wäre dies ein starker Grund, die Geldpolitik nicht mehr weiter zu lockern oder sogar wieder zu straffen.
  • Der derzeit stark steigende Goldpreis dürfte neben anhaltenden Zentralbankkäufen auch von steigenden Inflationserwartungen getrieben werden. Und es gibt gute Gründe für einen anhaltenden Preisaufwärtsdruck. Insbesondere bleiben die steigenden Geldmengen M2 ein wichtiger Treiber. Aber auch die robuste US-Konjunktur, steigende Reallöhne, das anziehende wirtschaftliche Momentum in der Eurozone sowie Preiserhöhungspläne vieler kleinerer Unternehmen im Dienstleistungsbereich wirken inflationsverstärkend.
  • Immerhin wirken in den USA bis April noch stark dämpfende Basiseffekte auf die Jahresinflation. Zudem führt die Beruhigung der Lage in der Ukraine und in Gaza möglicherweise zu einer Entspannung bei Erdöl- und Erdgaspreisen. Die Sparbemühungen der US-Regierung dürften ebenfalls inflations- und insbesondere auch zinsdämpfend wirken. Hinzu kommen globale Wachstumssorgen infolge der erratischen Handelspolitik der US-Regierung, was im letzten Monat zu einer Verflachung der Zinskurve geführt hat.
  • Insgesamt bleibt das Umfeld für Aktien- und…
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