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Wissenschaftlicher Mitarbeiter*in​/Doktorand*in; PhD; m​/w​/d

in 97070, Würzburg, Bayern, Deutschland
Unternehmen: Universitätsklinikum Würzburg
Vollzeit position
Verfasst am 2026-01-29
Berufliche Spezialisierung:
  • Forschung/Entwicklung
    Forschungswissenschaftler, Klinische Forschung, Immunologische Forschung, Medizinwissenschaft
  • Medizin/Gesundheitswesen
    Klinische Forschung, Medizinwissenschaft
Gehalts-/Lohnspanne oder Branchenbenchmark: 40000 - 60000 EUR pro Jahr EUR 40000.00 60000.00 YEAR
Stellenbeschreibung
Stellenbezeichnung: Wissenschaftlicher Mitarbeiter*in / Doktorand*in (PhD) (m/w/d)

Bewerbungsfrist: 20.02.2026

Am Universitätsklinikum Würzburg ist im Rahmen des Sonderforschungsbereichs/Transregios 205 zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als Wissenschaftlicher Mitarbeiter
* in / Doktorand
* in (PhD) (m/w/d) (Entgeltgruppe E13 TV-L, 65 %) zu besetzen.

Wir bieten
  • Eine Promotionsstelle nach WissZeitVG (E13 TV-L, 65 %), 3,5 Jahre
  • Exzellentes wissenschaftliches Umfeld im Rahmen eines interdisziplinären DFG-geförderten Transregio-Sonderforschungsbereiches
  • Strukturierte Betreuung der Promotion im Rahmen der Graduate School of Life Sciences der Universität Würzburg und umfangreiche Weiterbildungsangebote (http://(Sie können sich bewerben oder uns per E-Mail kontaktieren in dem Sie die untenstehende Online-Bewerbungsbox verwenden))
  • Enge Anbindung an klinische und translationale Forschung sowie Perspektive auf klinische Translation
  • Das Universitätsklinikum Würzburg fördert die Gleichstellung aller Geschlechter.
Ihr

Aufgaben gebiet
  • Eigenständige wissenschaftliche Arbeiten im Rahmen des beschriebenen Forschungsprojekts
  • Planung, Durchführung und Auswertung zellbiologischer, molekularbiologischer und (tierexperimenteller) Studien
  • Anwendung moderner Immuntherapie- und Gene-Editing-Technologien (u. a. CAR‑T, CRISPR/Cas9)
  • Präsentation der Ergebnisse auf wissenschaftlichen Konferenzen und Publikation in Fachzeitschriften
Ihr Profil
  • Sehr gut abgeschlossenes Hochschulstudium (Master/Diplom/Staatsexamen) in Biologie, Biochemie, Molekularmedizin oder einem verwandten naturwissenschaftlichen, molekularem Fach
  • Starkes Interesse an Tumorimmunologie, Zelltherapie und translationaler Krebsforschung
  • Erfahrung in molekular- oder zellbiologischen Methoden von Vorteil
  • Hohe Motivation, selbstständige Arbeitsweise und Teamfähigkeit
  • Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift (C1 Niveau)
Projekt„Steroidhormone und Krebsimmunität – Lernen vom Nebennierenrindenkarzinom“

Projektbeschreibung Dieses Projekt ist interdisziplinär angelegt und vereint die Expertise des Lehrstuhls für Endokrinologie und Diabetologie mit dem Lehrstuhl für Zelluläre Immuntherapie. Darüber hinaus profitiert es von einem lebendigen nationalen und internationalen Kooperationsnetzwerk.

Das adrenokortikale Karzinom ist eine seltene und sehr aggressive Krebserkrankung, die nur schlecht auf bisherige immunonkologische Therapien anspricht. Bei etwa 60 % der Patient
* innen kommt es zu einem Überschuss an Glukokortikoiden, der das Immunsystem hemmt und mit einer schlechten Prognose verbunden ist. In früheren Arbeiten konnten wir zeigen, dass in diesen Tumoren weniger immunaktive Zellen vorkommen und wichtige Immuncheckpoint-Moleküle nur schwach ausgeprägt sind, was die begrenzte Wirksamkeit bestehender Immuntherapien erklärt.

Im Rahmen des Projekts wurde daher eine neuartige zelluläre Immuntherapie mit genetisch veränderten CAR‑T Zellen entwickelt. Dabei konnte ROR1 als geeignetes Zielantigen für adrenokortikale Karzinome identifiziert werden. ROR1‑spezifische CAR‑T Zellen zeigten in präklinischen Zellkultur- und Tiermodellen eine starke antitumorale Wirkung. Diese war jedoch unter Bedingungen eines Glukokortikoid‑Überschusses eingeschränkt. Durch gezielte genetische Modifikation des Glukokortikoidrezeptors mittels CRISPR/Cas9 konnten CAR‑T Zellen erzeugt werden, die gegenüber dieser hormonellen Hemmung geschützt sind und auch unter diesen Bedingungen wirksam bleiben.

Diese Ergebnisse bilden die Grundlage für eine erste klinische Studie mit ROR1‑CAR‑T Zellen (LION‑1). Ziel des nun beginnenden Projekts ist es, den Einfluss verschiedener Steroidhormone auf CAR‑T Zellen weiter zu untersuchen sowie Sicherheit und Wirksamkeit der Therapie in verbesserten präklinischen Modellen zu analysieren, um die klinische Anwendung weiter zu optimieren.

Konkret umfasst das Projekt

Im Rahmen des Projekts wird untersucht, wie Sexualhormone die Funktion von CAR‑T Zellen beeinflussen. Da ein relevanter Anteil der Patient
* innen mit adrenokortikalem Karzinom erhöhte Androgenspiegel aufweist, liegt ein besonderer Fokus auf dem Einfluss dieser Hormone auf die Wirksamkeit der Therapie. Dabei wird analysiert, wie genetisch veränderte ROR1‑spezifische CAR‑T Zellen auf unterschiedliche hormonelle Bedingungen reagieren.

Darüber hinaus werden neue und verbesserte CAR‑T Zell‑Strategien entwickel…

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