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Wissenschaftler​/in Bewegungsstörungen​/Tiefe Hirnstimulation; w​/m​/d

in 50937, Köln, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Unternehmen: Universitätsklinikum Köln (AöR)
Vollzeit, Teilzeit position
Verfasst am 2026-02-06
Berufliche Spezialisierung:
  • Forschung/Entwicklung
    Forschungswissenschaftler, Klinische Forschung
  • Medizin/Gesundheitswesen
    Klinische Forschung
Stellenbeschreibung
Stellenbezeichnung: Wissenschaftler/in Bewegungsstörungen / Tiefe Hirnstimulation (w/m/d)

Ihre Zukunft bei uns

Wir sind eine der führenden Universitätskliniken in Deutschland und vernetzen Forschung, Lehre und Krankenversorgung auf Spitzenniveau. Darum ist auch vieles bei uns eine Nummer größer: das Spektrum an spannenden Entwicklungsmöglichkeiten. Die grenzenlose Offenheit, mit der hier Spezialistinnen und Spezialisten aus der ganzen Welt zusammenarbeiten. Oder unser Einsatz als Arbeitgeber, alle Beschäftigten so gut wir können, dabei zu unterstützen, den Beruf mit ihren Zielen und Lebens­situationen in Einklang zu bringen.

Das ist die Uniklinik Köln:
Alles, außer gewöhnlich.

Zur Unterstützung unseres stark wachsenden Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt:

Wissenschaftler/in (w/m/d)

Neurologie - Arbeitsgruppe für Bewegungsstörungen und Tiefe Hirnstimulation

38,5 Std. / Woche

zunächst befristet für 3 Jahre nach WissZeitVG Drittmittel

Vergütung nach TV-L

Ihre Zukunft im Detail

Die Klinik und Poliklinik für Neurologie ist eine der größten neurologischen Kliniken deutschlandweit. Neben der Krankenversorgung steht die Erforschung neurologischer Erkrankungen an oberster Stelle. Das Forschungsumfeld in Köln ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Der Forschungsschwerpunkt Neuromodulation der Medizinischen Fakultät widmet sich der Erforschung und Entwicklung innovativer präventiver und therapeutischer Ansätze für neurologische und psych­iatrische Erkrankungen. Die Arbeitsgruppe für Bewegungsstörungen und Tiefe Hirnstimulation (THS) widmet sich der Erfor­schung von Therapieeffekten der Tiefen Hirnstimulation.

Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf der Sprechmotorik bei Patientinnen / Patienten mit Parkinson-Krankheit. Hierzu bestehen lokale Kooperationen mit dem Institut für Linguistik / Phonetik (Prof. Doris Mücke) sowie internationale Kooperationen u. a. mit dem Laboratoire Parole et Langage (LPL) in Aix en Provence (Prof. Serge Pinto). Gemeinsam mit den französischen Kolleginnen / Kollegen ist es uns gelungen, Drittmittel im Rahmen eines DFG-ANR Projekts einzuwerben.

Hierbei soll die Rolle der Basalganglien bei der Sprachperzeption über 3 Jahre interdisziplinär untersucht werden. Die geplanten Experimente erfolgen im Rahmen der Kooperation sowohl in Deutschland als auch in Frankreich.

  • Durchführung von Elektroenzephalographie (EEG) Messungen bei Patientinnen / Patienten mit Parkinson Krankheit und THS während eine Sprachperzeptionsaufgabe
  • Synchrone Ableitung von lokalen Feldpotentialen (LFP) über die implantierten THS Elektroden (postoperativ über
    -sensing--fähige THS Systeme)
  • Bestimmung der Elektrodenlage mit LEAD-DBS (in der AG etabliert)
  • Datenanalyse in Zusammenarbeit mit dem französischen Kooperationspartner
  • Präsentation der Ergebnisse auf wissenschaftlichen Fach-Kongressen
  • Verfassen und Einreichung von wissenschaftlichen Publikationen
  • Ggf. Drittmitteleinwerbung für Folgeprojekt
  • Wir suchen für dieses ambitionierte Projekt einen wissenschaftlich höchst interessierte/n Post Doc z.

    B. aus den Bereichen Neurowissenschaften, Ingenieurwesen, Linguistik, Psychologie, Physik, Biologie oder Medizin für 3 Jahre idealerweise mit Erfahrung im Bereich der Tiefen Hirnstimulation und der Analyse elektrophysiologischer Signale (z.

    B. EEG / LFP-Analyse). Die Kandidatin / der Kandidat sollte sich als Teamplayer in die Arbeitsgruppe vor Ort und in die Kooperation mit den französischen Kolleginnen / Kollegen (Prof. Serge Pinto, Laboratoire Parole et Langage, Aix-en-Provence / Marseille) . Hier wird ein hohes Maß an Engagement und Flexibilität erwartet. Es sind gemeinsame, interdisziplinäre Treffen mit den Kolleginnen / Kollegen in Frankreich geplant, für die gemeinsame Daten­analyse ist auch ein längerer Aufenthalt am kooperierenden Zentrum in Frankreich möglich.

    Französisch Kenntnisse sind von Vorteil aber nicht zwingend erforderlich. Das experimentelle Set Up ist an der Klinik für Neurologie vorhanden, ein vielversprechendes Pilotexperiment wurde im Rahmen der Antragstellung durchgeführt. Ein Ethikvotum liegt vor.
  • Alles, außer gewöhnlich: Sie erwartet ein sicherer und sinnstiftender Job in einem anspruchsvollen Arbeitsumfeld, in dem Sie immer am Puls der Zeit sind. Es besteht das Angebot vielfältiger…
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