Doktorand:in; m/w/d Metalloenzyme Nährstoffaufnahme marinem Phytoplankton
Verfasst am 2026-02-06
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Forschung/Entwicklung
Forschungswissenschaftler, Biotechnologie, Biomedizinische Wissenschaft -
Wissenschaft
Forschungswissenschaftler, Umweltwissenschaft, Biotechnologie, Biomedizinische Wissenschaft
Stellendetails zu:
Doktorand:in (m/w/d) Metalloenzyme in der Nährstoffaufnahme von marinem Phytoplankton Kopfbereich
Angebotsart:
Arbeit
Doktorand:in (m/w/d) Metalloenzyme in der Nährstoffaufnahme von marinem Phytoplankton
Arbeitgeber:
Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR)
Veröffentlichungsdatum:
Vor 2 Tagen veröffentlicht
Änderungsdatum:
Gestern bearbeitet
Das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ist eine von der Bundesrepublik Deutschland (90%) und dem Land Schleswig-Holstein (10%) gemeinsam finanzierte Stiftung des öffentlichen Rechts. Es gehört zu den international führenden Einrichtungen auf dem Gebiet der Meeresforschung.
Durch unsere Forschung und unser Engagement im Transfer von Wissen und Technologie tragen wir maßgeblich zum Erhalt der Funktion und zum Schutz des Ozeans für kommende Generationen bei.
Die Forschungseinheit Chemische Ozeanographie des Fachbereiches Marine Biogeochemie bietet eine Stelle als
Metalloenzyme in der Nährstoffaufnahme von marinem Phytoplanktongefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und beginnend am 1.Juni 2026 (Anfangsdatum ist verhandelbar). Es besteht die Möglichkeit, einen Doktortitel in den Natur-wissenschaften zu erwerben.
Projektbeschreibung:
Photosynthetische Mikroorganismen in den Ozeanen steuern biogeochemische Kreisläufe, erhalten die aquatische Nahrungskette, und beeinflussen das Klima durch Kohlenstoffbindung. Die Gesundheit und Produktivität dieser Mikroorganismen sind jedoch durch Veränderungen in ihrer marinen Umgebung bedroht. Beispielsweise wurde der essenzielle Nährstoff Phosphor im letzten Jahrzehnt immer knapper, was sich in der Zukunft noch verschlechtern soll. Um mit Phosphormangel umzugehen, produzieren marine Phytoplankter metallabhängige Enzyme, mit denen sie ihren Nährstoffbedarf aus alternativen Phosphorquellen decken können.
Es ist daher entscheidend, die biochemischen Mechanismen dieser Metalloenzyme im mikrobiellen Metabolismus zu verstehen, um auch in Zukunft die Produktivität der Ozeane und somit die Entwicklung unseres globalen Erdsystems einschätzen zu können.
Die hier angebotene Stelle als Doktorand:in trägt zu dieser Fragestellung bei, indem a) das Wachstum mariner Mikroben mit unterschiedlichen Nährstoffen, beispielsweise Phosphor und Metallen, untersucht werden; b) die molekularen Mechanismen mikrobieller Metalloenzyme hinsichtlich Kofaktoren, Substrate und Kinetik analysiert werden; und c) diese Ergebnisse mithilfe von (Meta-)Proteomik und Metallomik im Labor sowie der Umwelt in globale Prozesse integriert werden.
Diese Promotionsstelle ist Teil der Forschungsgruppe „Metalloenzyme“, die von Dr.Viktoria Steck geleitet und von der DFG im Rahmen des Emmy-Noether-Programms durch das Projekt „Verknüpfungen von Phosphor und Mangan regulieren die Produktivität des Ökosystems Ozean“ geförtert wird. Die Doktorand:in wird eng mit der Projektleitung, den Mitgliedern der Forschungseinheit Chemische Ozeanographie, sowie weiteren Wissenschaftlern am GEOMAR und an internationalen Partneruniversitäten zusammenarbeiten. Weiterhin bietet die Teilnahme im FYORD-Programm (Foster Young Ocean Researcher Development) Möglichkeiten zur Karriereentwicklung während der Promotion sowie interdisziplinäre Vernetzung mit über 100 Kolleg:innen und Fachleuten innerhalb des Zentrums „Kiel Marine Sciences“ einschließlich der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
Ihre Aufgaben:
- Sterile Kultivierung mariner Mikroorganismen (Eukaryoten und Prokaryoten)
- Rekombinante Expression und biochemisch Charakterisierung von Metalloenzymen
- (Meta-)Proteomik und Metallomik mittels Massenspektrometrie und Bioinformatik
- Experimente unter spurmetallreinen Bedingungen in einem zertifizierten Reinraum
- Probennahmen im Feld auf Forschungsschiffen und an Zeitserienstationen
- Präsentation der Ergebnisse in Fachzeitschriften und auf Konferenzen
- Wissenschaftliche Kooperationen mit lokalen und internationalen Partnern
erforderlich:
- Masterstudium in (Bio-)Chemie, (Mikro-)Biologie, Molekularbiologie, Geowissenschaften, Ozeanographie, mikrobieller Ökologie, Genomik oder verwandten Studienfächern mit Abschluss zeitnah zu Projektbeginn
- Laborerf…
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