Programmierer/in
Verfasst am 2026-01-30
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Software Entwicklung
Software-Ingenieur, Anwendungsentwickler, Python, Softwaretester
Eine ausgebildeter Programmierer setzt logische Strukturen oder mathematische Algorithmen in maschinenlesbare Codes, die so genannten Programmiersprachen als Interpreter oder maschinennahe Befehle, um, führt Fehleranalysen (Debugging) durch bis zum fehlerfreien Testlauf mit anschließender Übergabe der Programme an den Endnutzer. Beginnend mit der eigentlichen Problemanalyse strukturiert der erfahrene Programmierer Projekte in einzelne Programme, die voneinander unabhängig programmiert und getestet werden können.
Er kann nach seiner erfolgreichen Ausbildung (Studium oder auch eine verkürzte Ausbildung in Form einer Umschulung) vielfältig tätig sein. Vom Problemanalytiker und Anwendungsprogrammierer angefangen bis zum Projektleiter erfordert diese Tätigkeit ein hohes Maß an mathematischem Denken und ist dem Beruf eines Mathematikers sehr artverwandt. Programmierer führen Wartungsarbeiten bestehender Projekte aus, erweitern diese oder passen sie den neuesten technischen Veränderungen an. Programmierer sind nach ihrer Ausbildung/ Umschulung in allen Wirtschaftszweigen, wo Informationstechnologien, Multimedia, technische, mathematische, wissenschaftliche oder kaufmännische Anwendungen zum Einsatz kommen, vertreten.
Programmierer oder Softwareentwickler ist keine geschützte Berufsbezeichnung.
Durch die vielfältigen Einsatzgebiete eines Programmierers ergeben sich sehr gute Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten für Programmierer. Allerdings ist auf Grund der technischen Schnelllebigkeit in dieser Branche eine ständige Anpassung und Weiterbildung notwendig.
Er sollte in der Lage sein, sich schnell in neue Software, Programmiersprachen und technische Veränderungen hineinzudenken und diese mitzugestalten. Deshalb ist ein breites Spektrum an Wissen nach neuestem Knowhow unentbehrlich. Der Programmierer kann in allen Wirtschafts-, Wissenschafts- und Forschungszweigen eingesetzt werden. Es ergeben sich Tätigkeitsfelder in IT, DV, Computer, Finanzdienstleistungen, Medien, Informationsdienste, Verbände, Organisationen oder Management u. v.
A., die größtenteils mit auf ihren speziellen Bereich zugeschnittenen Computer- und Softwaresystemen arbeiten.
Um eine Tätigkeit als Programmierer/In ausüben zu können, sind ohne Hochschulabschluss verschiedene Zugänge über verschiedene Berufsbezeichnungen möglich. Das Wort Programmierer ergibt sich nur aus der Umsetzung eines Algorithmus in eine dem Computer verständliche Sprache. Im Allgemeinen trifft eher die umfassende Berufsbezeichnung Softwareentwickler zu. Softwareentwickler sind größtenteils Absolventen einer Hochschule oder Berufsakademie.
Es besteht aber auch die Möglichkeit, über eine berufliche Aus- oder Weiterbildung in einem informationstechnischen Zweig wie Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bei der IHK, Berufsfachschule, Fachschule für Datenverarbeitung oder einem Berufskolleg einen Einstieg zu finden. Empfehlenswert ist die Ausbildung zum mathematisch-technischen Softwareentwickler, auf die hier eingegangen wird. Diese Umschulung/Ausbildung dauert in der Regel 3 Ausbildungsjahre.
1. Ausbildungsjahr:- mathematische Methoden, Modelle, Algorithmen, diskrete Mathematik, Analysis, Algebra
- Objektmodellierungen, Objektmodelle
- OOP Objektorientierte Programmierung
- betriebliche Organisation, Arbeitsplanung, Teamarbeit
- Differentialrechnung, Differentialgleichungen, Reihendarstellungen von Funktionen,
- iterative und rekursive Algorithmen, Sortierverfahren,
- Fehleranalyse von Messdaten
- Datenschutz
- Qualitätsanforderungen, Versionskontrollen
- Übertragen einer Aufgabe in ein mathematisches Modell,
- Durchführung von Bedarfsanalysen,
- Integrationsrechnung,
- Softwarekomponenten, Versionsverwaltung,
- Testwerkzeuge,
- Einsatz von Systemkomponenten,
- Scriptsprache, kryptografische Methoden,
- Erstellen von Benutzer- und Entwicklerdokumentationen
Die Ausbildung richtet sich nach den gesetzlichen Vorgaben und Bestimmungen.
Zielgruppen dieser UmschulungIm Gegensatz zur Weiterbildung ist eine Umschulung auf Grund gewisser Besonderheiten oder persönlicher Umstände eine andere angestrebte, dem eigentlichen Beruf artfremde, Tätigkeit.…
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